Über Granavolden Gjæstgiveri

Ein Gästehaus im historischen Herzen von Hadeland

Granavolden Gjæstgiveri liegt auf einem Hügel, in der unverwechselbaren Landschaft des Hadelands. Wir sind rund eine Autostunde von Oslo entfernt. Der Flughafen von Oslo, Gardermoen, ist 50 Autominuten entfernt. Aus dem Stadtzentrum von Gran schlängelt sich der Weg in Richtung Horizont und Sie erreichen uns von dort in nur sieben Minuten. 

Ein modernes Gästehaus in alten Gemäuern 

2014 wurden die Gjæstgiveri nach drei Jahren umfangreicher Investitionen fertiggestellt. Granavolden ist heute ein modernes Gästehaus. Der Konferenz- und Tagungsraum verfügt über alle Einrichtungen, die man für eine erfolgreiche Besprechung oder ein produktives Seminar in angenehmer Atmosphäre benötigt. Das Nordgebäude wurde in Betrieb genommen und beherbergt heute die neue Rezeption und eine neue Küche. Auf der zweiten Etage befinden sich sechs neue Doppelzimmer mit Bad. Granavolden hat seine Einzigartigkeit bewahrt und den Gästen stehen nun größere Räumlichkeiten zur Verfügung. Unter anderem ein neuer und großer Speisesaal mit direktem Zugang zum Hof. Die gemütliche, rot gestaltete Gregers-Stube wurde neu ausgestattet und im Außenbereich wurden schöne Blumenbeete angelegt und Büsche angepflanzt. Die Verbindung zur Gjæstgiveri als Haupattraktion in der Nähe der Schwesterkirchen wurde gestärkt.  

Raum für Vielfalt

  • Die Gjæstgiveri bietet heute 45 Gästezimmer mit unterschiedlichen Standards und Größen und mit insgesamt 74 Betten.
  • 12 Doppelzimmer mit Bad en suite, ein Zimmer mit Etagenbett und Bad en suite
  • 15 Einzelzimmer mit Bad en suite
  •  5 renovierte Doppelzimmer und 3 renovierte Einzelzimmer mit Bad auf dem Flur, während 
  •  9 Doppelzimmer sind als Economy-Zimmer ausgestattet, mit jeweils 2 Betten im Zimmer.

Mit flauschigen Bademänteln ausgestattet, ist es gar kein Problem, aus dem Bett zu steigen und das im Flur gelegene Bad zu besuchen.    

Die neuen Doppelzimmer im Nordgebäude wurden nach berühmten, historischen und lokalen Persönlichkeiten benannt.  

Historische Höhepunkte auf dem Granavollen

Schon seit dem Jahr 1657 gibt es eine Herberge auf dem Granavollen. In früheren Zeit war der Ort eine Drehscheibe. Hier befand sich die Kirche. Hier gab es einen Thingplatz, eine Station zum Pferdewechseln und nicht zuletzt ein Gästehaus, in dem Unterkunft und Verpflegung angeboten wurden. Der Königsweg von Bergen führte die unterschiedlichsten Reisenden am Granavøll vorbei. Im Jahr 1716 wurde der Ort weit über seine Grenzen hinaus berühmt, als der Lehnsherr und Wirt Gregers Granavolden (1677 bis 1746) 50 Bewohner des Hadelands mobilisierte, um zu Pferd gegen eine große Truppe schwedischer Soldaten zu kämpfen. Die Kämpfe in Harestuskogen hatten für den Verlauf des großen nordischen Krieges (1700 bis 1721) eine herausragende Bedeutung. Als Dank für seinen heldenmütigen Einsatz erhielt Gregers Granavolden vom norwegischen König Frederik IV. persönlich das Recht zugesprochen, auf Lebenszeit für sich und seine Nachkommen ein Gästehaus zu betreiben.

Im April 1814 öffnet das Gästehaus fünf Abgesandten aus Hordaland die Türen; sie waren auf der Reise zur norwegischen Nationalversammlung in Eidsvoll. Dabei hatten sie bei Tauwetter die Winterstraße über den Randsfjorden überquert. Im Gästehaus konnten sie sich wieder aufwärmen und trocknen, so berichtet die Geschichte. Später eröffnete Syver Gaarder im Hauptgebäude einen Dorfladen. Er hatte damit großen Erfolg und so wurde das Gebäude umgebaut und erweitert. Um 1850 erhielt das südliche Hauptgebäude hierdurch seine charakteristische Prägung. 

Als im 20. Jahrhundert Sommerferien auch für die breite Bevölkerung üblich wurden, entwickelte sich das Hadeland mit seinem gesunden Binnenklima zu einem begehrten Reiseziel und das Gästehaus, das auf 340 m Höhe liegt, war eine beliebte Urlaubspension. In den 1950er, 1960er und 1970er Jahren entdeckten mehrere Schriftsteller und Kulturprominenz Granavolden als einzigartigen Ort der Inspiration und des Friedens. Thor Heyerdahl hatte mehrere Monate lang hier seinen festen Wohnsitz. In der Gregers-Stube fand er beim Blick aus dem Fenster die nötige Ruhe, um das Leben auf den Osterinseln im Pazifik zu schildern. So entstand das Buch „Aku-Aku. Das Geheimnis der Osterinseln“, das 1957 erschien.

In unserem Jahrhundert hat Granavolden Gjæstgiveri das Profil geschärft und das Gästehaus ist heute ein hervorragender Veranstaltungsort für Konferenzen, Seminare und Feste. Die Eigentümerin, die Opplysningsvesenet-Stiftung, hat eine Wertegrundlage und eine Vision, die auf Engagement, Gastfreundschaft und Authentizität beruht.

  

 „Der Horizont ist weit und der Himmel hoch – der Ort, an dem Sie den Flügelschlag der Geschichte spüren.“